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Wer behauptet, RTLS sei komplex und teuer?

Bei Industrieunternehmen gilt RTLS oft als „teuer“ und „komplex“. Doch die Verbreitung von Technologien im Verbrauchermarkt hat alles verändert: Heute kann die Industrie eine Asset-Tracking-Lösung mit einem ROI in weniger als einem Jahr einführen.

RTLS-Analytics-Dashboard von Ubudu für Schneider Electric

Früher musste man sehr wohlhabend sein, um sich RTLS-Systeme leisten zu können

RTLS (Real Time Location System) galt lange als Synonym für RFID-Asset-Tracking oder teils für WLAN und nicht standardisiertes Ultrawide Band (UWB). Diese Technologien haben sich jedoch als wenig geeignet erwiesen, um Industrieunternehmen einen echten Nutzen zu bringen:

  • RFID ist vor allem zur Identifizierung verbreitet: Passive RFID-Tags werden von Antennen an bestimmten Toren ausgelesen. Für Echtzeit-Trackingbraucht man hingegen keine passiven, sondern aktive Tags . Diese sind nicht standardisiert und daher teuer – und obendrein stromhungrig.
  • Ultrawide Band (UWB) bietet eine hohe Genauigkeit von bis zu 20 cm. Doch wie RFIDwar UWB lange eine nicht standardisierte Technologie, teuer in Anschaffung und Installation.
  • WLAN ist weit verbreitet, aber energieintensiv.

Deshalb konnten nur finanzstarke Organisationen RTLS in großem Maßstab einsetzen, etwa BMW in einem seiner Werke oder private Gesundheitskliniken in den USA.

Der Verbrauchermarkt hat zur Demokratisierung von IoT-Technologien beigetragen  

Als immer mehr Objekte „smart“ wurden, vom Auto bis zum Smartphone, kamen auch immer mehr Sensoren zum Einsatz, darunter Funksensoren. Bluetooth Low Energy (BLE) kam 2013 erstmals auf iPhone und Android und steckt heute in Milliarden von Geräten.

In jüngerer Zeit hat die Verbreitung der Ultrawide Band-Technologie (UWB) einen Riesensprung gemacht, als Apple im September 2019 ihre Integration ins iPhone 11 ankündigte. Wichtig ist dabei, dass Apple sich für den Standard IEEE 802.15.4z entschieden hat, statt wie die traditionellen RTLS-Anbieter eine weitere proprietäre UWB-Implementierung zu entwickeln.

Was die Standardisierung und Demokratisierung dieser IoT-Technologien für RTLS bedeutet:

  • Günstigere Elektronik
  • Langfristig bessere und sicherere Rendite
  • Mehr Möglichkeiten für Konnektivität und den Aufbau von Ökosystemen

RTLS lässt sich heute deutlich einfacher testen, einführen und ausrollen

Hersteller wie Decawave (UWB) und Nordics (BLE / Bluetooth 5) haben sich auf hochwertige, dedizierte Chips in großen Stückzahlen spezialisiert. Sie tragen auch dazu bei, die Kosten zu senken, und unterstützen Lösungsanbieter bei der Entwicklung schlüsselfertiger RTLS-Lösungen.

Ubudu etwa verfeinert seit Jahren seine hybride RTLS-Lösung , die UWB und BLE-Funkkombiniert. So unterstützt Ubudu Unternehmen dabei, Anwendungsfälle der Indoor-Lokalisierung umzusetzen und damit unterschiedlichste Herausforderungen bei der betrieblichen Effizienz zu lösen.

So hat etwa Schneider Electric, zugleich Partner und Kunde von Ubudu, klar erkannt, welches Potenzial eine RTLS-Plattform bietet, um mit einer einzigen Infrastruktur viele Probleme zu lösen. Und wie dieses Video des Verantwortlichen für die Smart Factory in einem der modernsten Werke des Konzerns zeigt, ist die Einführung einer RTLS-Lösung weitgehend „Plug-and-Play“.

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