5 Min.
End-to-End-RTLS: vom Hallenboden bis in die Cloud
Die meisten RTLS-Projekte setzen Hardware, Software und Integration verschiedener Anbieter zusammen. Ubudu entwickelt den gesamten Stack intern (Tags, Anker, die Location Engine, die Apps und die KI), sodass er als ein System funktioniert.

Die meisten Echtzeit-Ortungsprojekte werden zusammengesetzt statt aus einem Guss entwickelt: Hardware vom einen Anbieter, Software vom zweiten, Integration vom dritten. Ubudu geht den umgekehrten Weg und entwickelt den gesamten Stack selbst, mit Hybrid-Ankern und Tags, Location Engine, Anwendungen und KI, sodass jede Schicht darauf ausgelegt ist, als ein System zu funktionieren, vom Hallenboden bis in die Cloud.
Die versteckten Kosten einer zusammengestückelten Kette
Best-of-Breed klingt auf dem Papier vernünftig: das beste Tag, die beste Engine und das beste Dashboard auswählen und dann miteinander verbinden. In der Praxis bleiben Projekte genau an diesen Verbindungen hängen. Jede Übergabe zwischen Anbietern ist eine Nahtstelle: ein Protokoll, das fast passt, ein Datenformat, das einen Übersetzer braucht, ein Firmware-Update auf der einen Seite, das auf der anderen unbemerkt etwas lahmlegt.
Diese Nahtstellen kosten Sie doppelt. Sie verzögern die Inbetriebnahme, weil jemand die Teile erst aufeinander abstimmen muss, bevor überhaupt etwas in der Halle läuft. Und wenn Monate später etwas ausfällt, beginnt das Schwarze-Peter-Spiel: Der Tag-Lieferant schiebt es auf die Software, der Software-Anbieter auf die Integration, und das Betriebsteam bleibt auf einem Ticket sitzen, für das sich kein Anbieter zuständig fühlt. Je länger die Kette der Lieferanten, desto länger dauert es, bis jemand den Daten auf dem Bildschirm vertraut.
Ein Stack, der von Anfang an zusammenpasst
Ubudu entwickelt jede Schicht selbst, sodass jede auf die nächste abgestimmt ist, statt nachträglich angeflanscht zu werden. Dasselbe Unternehmen steht hinter dem Tag am Asset, der Engine, die es ortet, und der API, die das Ergebnis in Ihr ERP einspeist. Ein einziges Datenmodell zieht sich durch alle Ebenen, deshalb passen die Teile ohne Übersetzungsschicht dazwischen zusammen.
Hybrid-Hardware
Anker und Tags vereinen UWB und BLE in derselben Hardware. BLE liefert Abdeckung auf Zonenebene im großen Maßstab, mit jahrelanger Batterielaufzeit; UWB ergänzt Präzision im Zentimeterbereich, unter 50 cm in einer belebten Industrieumgebung und unter 20 cm unter kontrollierten Bedingungen, an den Assets und in den Momenten, in denen es darauf ankommt. Auf den letzten Metern kann ein aktuelles iPhone einen Bediener mit Precision Finding direkt zum Tag führen. Wo es sinnvoll ist, unterstützt Ubudu auch kompatible Geräte von Drittanbietern, sodass Sie bereits vorhandene Hardware weiter nutzen können.
Die Location Engine
Die Engine macht aus rohen Funksignalen genaue Positionen, per Sensorfusion und Map-Matching, technologieübergreifend und im großen Maßstab. Eine einzelne Engine ist mit 3.000 Tags, 6.000 Ankern und 600 Karten lastgetestet: genug Reserven, um an einer Linie zu starten und auf den gesamten Standort zu wachsen, ohne die Architektur neu aufzusetzen. Da sie für genau die Tags und Anker gebaut wurde, deren Signale sie auswertet, gibt es kein Rätselraten, wie ein Signal zu deuten ist.
Die Anwendungen
Live-Karten, Zonen, Regeln, Wiedergabe und Analysen geben dem Betrieb ein Bild, auf dessen Grundlage er Tag für Tag handeln kann, dazu Funktionen für die Halle wie Pick-to-Light, die aus einer Position eine Anweisung machen, der ein Bediener folgen kann. Da die Apps direkt aus der Engine lesen, zeigt der Bildschirm genau das, was das System tatsächlich weiß: kein Export, kein nächtlicher Abgleich, keine zweite Wahrheit.
Anbindung an Ihre Systeme
Ortungsdaten zahlen sich erst aus, wenn sie die Systeme erreichen, die Ihr Geschäft steuern. Ubudu speist Ihr ERP, MES oder WMS über eine offene REST-API, WebSocket, MQTT und Webhooks, sodass eine Position einen Arbeitsauftrag auslösen, den Bestand aktualisieren oder eine Warnung senden kann, ohne dass jemand etwas abtippen muss. Betreiben Sie das System im eigenen Rechenzentrum oder in der DSGVO-konformen europäischen Cloud von Ubudu: Vom Hallenboden bis in die Cloud bleibt die Architektur in beiden Fällen dieselbe.
Wenn ein Unternehmen jede Schicht selbst entwickelt, gibt es keine Nahtstellen zu integrieren und keine Lieferanten mehr, die sich gegenseitig die Schuld zuschieben.
Was das in der Halle bedeutet
Ein End-to-End-System verändert, wie sich eine Installation im Lauf der Zeit entwickelt. Sie installieren die Anker einmal und erweitern später: mehr Zonen, mehr BLE-Assets, Pick-to-Light an einer neuen Linie, ohne das Gebäude neu zu verkabeln oder ein zweites System neben dem ersten aufzubauen. Die Hardware, die Sie am ersten Tag an die Decke montieren, ist dieselbe, auf der auch Ihr nächster Anwendungsfall läuft. Deshalb ist „klein anfangen, später wachsen“ ein echter Plan und kein Slogan.
Auch Ihr Ansprechpartner ändert sich: eine Plattform zum Einarbeiten, eine Support-Hotline, eine Roadmap, statt einer Tabelle voller Anbieter und Versionsnummern, die bei jeder Änderung neu abgeglichen werden muss. Dieser Ansatz steht hinter mehr als 6.000 Einsätzen in über 35 Ländern: im Queen Elizabeth Hospital in Hongkong, wo das Personal Krankentragen schneller findet; bei Paris Saint-Joseph, wo über 1.500 Geräte geortet und Patienten zu ihren Terminen geleitet werden; im SETBT-Werk von Schneider Electric, mit Live-Sicht auf Arbeitsaufträge über die gesamte Produktion. Unterschiedliche Standorte, unterschiedliche Anwendungsfälle, ein System dahinter.
Auf einen Blick
- Ein Anbieter, ein System: Hybrid-Anker und Tags, Location Engine, Apps und KI, alles aufeinander abgestimmt.
- Weniger Nahtstellen, schneller live: keine Protokollübersetzung zwischen Lieferanten und ein einziger verantwortlicher Ansprechpartner, wenn Sie Hilfe brauchen.
- Vom Hallenboden in die Cloud, nach Ihren Vorgaben: REST, WebSocket, MQTT und Webhooks in Ihre Systeme, On-Premise oder in der europäischen Cloud.
- Einmal installieren, später erweitern: Zonen, BLE-Assets oder Pick-to-Light ergänzen, ohne Neuverkabelung und ohne zweites System.
Weitere Innovationen


