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Wie können Krankenhäuser mit Indoor-Ortung die Versorgungsqualität verbessern?

Durch die Ortung von medizinischen Geräten, Personal und Patienten können Krankenhäuser betriebliche Vorteile im Millionen-Euro-Bereich erzielen. Das hilft dem Personal, Zeit zu sparen und die Patienten besser zu versorgen. Mit der Indoor-Ortungslösung von Ubudu lassen sich mehrere betriebliche Abläufe mit einer einzigen, kleinen Investition verbessern.

Ubudu RTLS-Dashboard für Krankenhäuser

Die meisten Krankenhäuser sehen sich mit einem wachsenden Patientenzustrom konfrontiert, verfügen aber über weniger finanzielle und personelle Ressourcen. Im Vereinigten Königreichkommen durchschnittlich 2,6 Betten auf 100.000 Einwohner, deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Ärzte und Pflegekräfte sind durch logistische Aufgaben in Beschlag genommen und haben nicht genug Zeit für eine angemessene medizinische Versorgung.

Die skandinavischen Länder setzen seit zwanzig Jahren auf die Digitalisierung von Patientendaten, auf soziale Medien und auf Ortungssysteme in ihren Krankenhäusern. Das kommt dem Krankenhauspersonal und den Patienten zugute und bringt einen Return on Investment von mehreren Hunderttausend Euro.

Medizinische Geräte orten, um Suchzeiten und Überkapazitäten zu verringern

Die GS1-Vereinigung hat 1.000 Pflegekräfte befragt: 47% von ihnen verlieren nach eigenen Angaben täglich zwischen 1 und 6 Stunden mit der Suche nach medizinischen Geräten im Krankenhaus. Eine Lösung ist ein Ortungssystem aus Ankern in verschiedenen Zonen und Tags an den Geräten. Damit lassen sich Assets in Echtzeit orten, über eine mobile Anwendung oder eine Webseite. Die Ortung verhindert nicht nur Zeitverlust bei der Suche nach Geräten, sondern auch unnötige Kosten für den Neukauf von Geräten, die vorhanden sind, aber nicht gefunden werden. Tatsächlich ist der Gerätebestand von Krankenhäusern oft größer als nötig, weil zahlreiche Geräte verloren gehen. Dieser Überbestand wird im Durchschnitt auf 30% geschätzt. Er verursacht zudem zusätzliche Kosten für Wartung und Überholung.

Schließlich ist die Ortung ein wirksames Mittel gegen Diebstahl: Alarmmechanismen schlagen an, sobald ein Gerät seinen üblichen Bereich verlässt. Offizielle Zahlen zu den Diebstahlkosten gibt es nicht, doch das gesamte medizinische Personal, mit dem wir gesprochen haben, war sich einig: Es geht um Millionen Euro.

Mit einer einzigen Ortungsinfrastruktur für Gerätekönnen Krankenhäuser 4 Vorteile erzielen: geringere Mehrkosten im CAPEX, geringere Wartungskosten im OPEX, weniger Diebstähleund mehr Zeit für die Patientenversorgung.

Patientenzustrom steuern, um Wartezeiten entlang der Patientenreise zu verkürzen

Wartezeiten im Krankenhaus sind oft schwer zu steuern. Die Patientenreise wird über verschiedene Softwareanwendungenüberwacht, in denen sich häufig menschliche Fehler einschleichen können. Die daraus entstehenden Wartezeiten können dramatische Folgen für den Gesundheitszustand der Patienten haben, etwa wenn sie in der Notaufnahme zu lange warten müssen.

Mit RTLS (Echtzeit-Ortungssystem) erhalten Patienten im Krankenhaus bei ihrer Ankunft einen Badge oder eine mobile Anwendung. Das erleichtert die Steuerung ihrer Wartezeiten und macht die Daten zuverlässiger. Zudem lassen sich die Wege der Patienten erfassen und optimieren, und das Krankenhaus kann den Personaleinsatz nach Prioritäten planen. Insgesamt hilft RTLS, die Gesamtdauer der Patientenreise zu verkürzen, die Flächen besser zu nutzen und die Patientenzufriedenheit zu verbessern.

So plant etwa das Krankenhaus in Brest ( Frankreich ), die Steuerung der Patientenreisen zu optimieren. Den Anfang macht ein Piloteinsatz in der Abteilung für Nuklearmedizin.

Patienten und Personal besser schützen

Das Krankenhaus in Sables-d’Olonne, Frankreich) hat eine mobile App für standortbasierte Warnungeneingeführt, damit das Personal schneller zusätzliche Hilfe erhält, wenn eine medizinische Situation es erfordert. Auch in Chinaverlangt das medizinische Personal nach einem standortbasierten Alarmsystem . Der Grund: Das Personal wird häufig von Patienten oder Angehörigen angegriffen, weil die Wartezeit Stress auslöst. Sie kann 20 bis 40 Stunden betragen.

Die Ortung trägt auch zur Sicherheit von Säuglingen bei und schützt sie vor Entführung: Ein Alarmsystem erkennt, wenn sich ein Kind außerhalb eines festgelegten Bereichs befindet. Ein ähnliches System lässt sich mit speziellen Armbändern zum Schutz weglaufgefährdeter Patienten einsetzen. Mit Armbändern, die Ortung und Beschleunigungssensor kombinieren, kann das Personal zudem schneller reagieren, wenn ein Patient stürzt.

Die Digitalisierung der Patientenreise hat sich bereits als wirksames Mittel erwiesen, um den Krankenhausbetrieb zu optimieren. Die Indoor-Positionierung ist ein entscheidender Baustein dieser Digitalisierung, und Ubudu ist seit 2011 Experte für solche Lösungen. Kontaktieren Sie uns gern: Wir informieren Sie über unsere Lösungen für Krankenhäuser und darüber, wie sie zu Ihren Anforderungen passen können.

Quellen: HIMSS, Acteurs Publics, OECD, Tic Santé.

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