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Warum Geräteortung bei Covid-Fällen wichtig ist
Frankreich steckt in der dritten Corona-Welle, und die Zahl der täglich registrierten Fälle steigt weiter. Am 19. April wurden insgesamt 2066 infizierte Patienten in französische Krankenhäuser und 502 neue Patienten auf Intensivstationen aufgenommen – doppelt so viele wie am Vortag. Angesichts der steigenden Fallzahlen in den Krankenhäusern wächst trotz des in Frankreich aktivierten „Plan Blanc“ die Sorge der Ärzte. In Paris sind die Krankenhäuser mit neuen Fällen überlastet. Viele Fragen sind offen: Haben wir genug Betten, um neue Patienten mit und ohne Covid-Symptome aufzunehmen? Reicht die Sauerstoffausstattung der Intensivstationen für die neuen Fälle mit Atemnot?

Einleitung
In manchen Krankenhäusern wird bereits über eine Priorisierung der Patienten diskutiert: Covid-Patienten würden dabei Vorrang vor anderen Patienten erhalten, die stationär aufgenommen werden müssten. Das kann dazu führen, dass Operationen (teils lange geplante, aber nicht lebensnotwendige Eingriffe) verschoben werden, um dem Materialmangel auf der Intensivstationzu begegnen. Doch all diese Entscheidungen bleiben nicht ohne Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden der Patienten. Es ist daher unerlässlich, Lösungen zu finden, die das medizinische Personal bei der Bewältigung der Krise unterstützen.

Echtzeit-Ortungssystem im Krankenhaus: eine Lösung für Geräteengpässe und Patientenversorgung
Während der ersten Welle wurden die städtischen Krankenhäuser entlastet, indem Patienten in weniger ausgelastete Krankenhäuser auf dem Land verlegt wurden. Heute bietet die Geolokalisierung eine weniger radikale Lösung: Mithilfe von Bluetooth-Low-Energy-Funkwellen (BLE)kann ein Echtzeit-Ortungssystem (RTLS) mit einer Genauigkeit von 2–3 Metern Geräte aller Art orten , die mit einem Tag versehen sind. Das System besteht aus wasserdichten, robusten IoT-Geräten, die sich einfach an der Ausrüstung anbringen lassen. Im Krankenhaus lassen sich mit einem solchen Geolokalisierungssystem auch Betten, Beatmungsgeräte und alles andere Material orten, das für die Behandlung von Coronavirus-Patienten tatsächlich benötigt wird. Über die Web-App und die mobile App erhält das medizinische Personal so in Echtzeit einen schnellen Überblick über den Standort der Geräte auf allen Stationen.

Die Ortung aller Geräte im Gebäude spart viel Zeit, und das medizinische Personal kann zudem erkennen, welche Geräte verfügbar sind: Die in einem Lagerraum georteten Geräte werden als verfügbar markiert, die übrigen in Patientenzimmern als im Einsatz. Das gilt auch für Betten und Tragen: Sie sind am stärksten von Engpässen betroffen, obwohl ihre Zahl auf der Intensivstation seit Beginn der Krise aufgestockt wurde. Mit der Bestandsübersicht in Echtzeitkönnen Krankenhäuser die Versorgung neuer Covid-Fälle leichter vorausplanen, indem sie ermitteln, wie viele Patienten sich auf den Stationen versorgen lassen, vor allem auf der Intensivstation, wo der Zustrom am größten ist. So verbessert sich die Patientenversorgung dank kürzerer Wartezeiten : Bisher entstanden sie oft, weil das medizinische Personal Zeit damit verbrachte, die Verfügbarkeit der Geräte auf den Stationen zu prüfen.

Beim medizinischen Personal, das von dieser beispiellosen Gesundheitskrise erschöpft und demoralisiert ist, wird sich die Stimmung verbessern. Die Geolokalisierung könnte ganz praktisch helfen und das Personal so entlasten. Statt durchs ganze Haus zu laufen, um ein Beatmungsgerät für einen Patienten mit Atemnot zu suchen, sieht das Personal auf dem Smartphone einfach, wo das nächste verfügbare Gerät steht. Um verfügbare Geräte schnell zu zählen, lässt sich die Zahl der Geräte mit Tag in einer vom Nutzer festgelegten Zone berechnen – von einem einzelnen Raum bis zum gesamten Krankenhaus. Mit diesen Informationen erkennt man viel leichter und schneller, welche Geräte verfügbar sind. Die gewonnene Zeit kommt wieder der Patientenversorgung zugute. Dank dieses Systems sinken Belastung und Stress für das medizinische Personal.

Mit RTLS Kapazitäten vorausplanen und Überlastung in Krankenhäusern vermeiden
Abschließend lässt sich festhalten: Die Geolokalisierung kann dazu beitragen, die Koordination zwischen öffentlichen und privaten Krankenhäusern zu verbessern. Durch die genaue Überwachung der Geräteverfügbarkeit können sie einschätzen, wie viele neue infizierte Patienten jedes Krankenhaus aufnehmen kann. Stellt eine Gesundheitseinrichtung also fest, dass ihre Ressourcen für den Patientenzustrom nicht ausreichen, kann sie umliegende Einrichtungen kontaktieren, um Patienten an weniger überlastete Krankenhäuser und Privatkliniken weiterzuleiten. Dasselbe gilt für einen Patienten auf der Intensivstation: Wird ein neuer Fall gemeldet und ist keine Sauerstoffausrüstung verfügbar, lässt sich der Patient in ein anderes Krankenhaus verlegen, das über die nötige Ausstattung verfügt. So ließe sich verhindern, dass die Intensivstationen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
Die Geolokalisierung kann Krankenhäusern daher einen großen Mehrwert bieten: Sie hilft ihnen, Abläufe besser zu steuern und für eine bessere Patientenversorgung zu sorgen – für das Wohlbefinden von Patienten und medizinischem Personal.
Die Geolokalisierung ist für Krankenhäuser ein echter Vorteil: Sie unterstützt die operative Bewältigung der Gesundheitskrise, und sie verbessert das Wohlbefinden von Patienten und medizinischem Personal.
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